Von Griechen, Hellenen und Mücken – Wie der griechische Volksglaube die Antike sah (Niklas Bend)

Der Philhellenimus des Lord Byron

Als der britische Dichter G. G. Byron am 19. April 1824 in der ätolischen Lagunenstadt Messolonghi an den Folgen eines Fiebers starb, verloren die für die nationalstaatliche Unabhängigkeit Griechenlands vom Osmanischen Reich streitenden Aufständischen einen ihrer engagiertesten internationalen Fürsprecher.[1] Ungefähr ein Jahr zuvor hatte der militärische Laie, von philhellenischen Motiven getrieben, die Reise nach Griechenland angetreten und dort eine kleine Streitmacht organisiert sowie Spenden für den bewaffneten Kampf gesammelt.[2]

Anders als bei Byron selbst löste die Konfrontation mit den realen Verhältnissen in den mehrheitlich griechisch besiedelten Gebieten des osmanischen Eyalets Morea bei vielen westlichen Philhellenen Ernüchterung und Resignation aus. Die Lebenswirklichkeit der lokalen Bevölkerung, welche zur Projektionsfläche der Phantasie westlicher Idealisten geworden war, schien nahezu keinerlei Ähnlichkeiten mit dem romantisch verklärten Bild der griechischen Antike zu besitzen.[3]

Hellenen als mythische Heiden: Die Perspektive der Landbevölkerung

Beriefen sich die griechischen Einwohner der Region selbst auf die Vergangenheit, richtete sich der Blick in der Regel nicht auf das klassische Athen oder die Eroberungszüge Alexanders des Großen, sondern auf das christliche Byzanz und das Ökumenische Patriarchat in Konstantinopel.[4] Identifikationsmerkmal und identitätsstiftend war nicht der Gedanke eines abstrakten, in der Antike wurzelnden, Hellenentums, sondern das griechisch-orthodoxe Christentum der Bevölkerung. Die christlichen Bewohner der Region sahen sich nicht als Hellenen, sondern als Rhomäer oder Graikoi.[5]

Dennoch wurde vor allem die ländliche Bevölkerung des heutigen Griechenlands häufig mit antiken Relikten konfrontiert. Genannt seien hier die Ruinen antiker Bauten oder Reste gewaltigen Mauerwerkes, dessen Bauweise sich von jener der zeitgenössischen Gebäude maßgeblich unterschied. Ebenso konnte das Pflügen der Felder rätselhafte Inschriften zutage treten lassen oder den Bauern auf alte, mit ihm unerklärlich erscheinenden Beigaben versehene Gräber stoßen lassen.[6]

Die vergessene Antike

Obgleich also die Antike durch die Reste ihrer materiellen Kultur in der Lebenswirklichkeit der Menschen eine gewissen Raum einnahm, war doch das tatsächliche historische Wissen um diese Vergangenheit äußerst gering. Wendungen wie „zur Zeit der Hellenen“[7] oder „aus der Zeit der Hellenen“[8] wurden zu Topoi, um Ereignisse in eine graue Vorzeit zu datieren. Verstärkt wurde dieser Umstand durch die Bedeutung der Religion und deren Vertreter im Leben der Bevölkerung. Aus kirchlicher Sicht war der Begriff Hellene gleichbedeutend mit Heide und aus diesem Grunde überaus negativ konnotiert. Dementsprechend stellte ein Hellene die Antithese zum frommen orthodoxen Christen dar.[9]

Die schöpferische Phantasie der Landbevölkerung

Solcherlei Umstände beförderten die schöpferische Phantasie der ländlichen Bevölkerung, deren Konfrontation mit den Zeugnissen der Antike sich in einer Vielzahl an Sagen und Legenden niederschlug die, in der Regel mündlich tradiert, teilweise jedoch im 19. und 20. Jahrhundert schriftlich fixiert worden waren. Thematisch drehten sich viele dieser Geschichten um die Werke und (Un-)Taten der Hellenen, wobei diesen Berichten zuweilen Motive aus anderen Sagenkreisen, vielfach biblischen Ursprunges, beigemengt wurden.[10] Obgleich die Erzählungen durchaus regionale Unterschiede aufwiesen und lokale Besonderheiten verarbeiteten, lassen sich doch Gemeinsamkeiten hinsichtlich verwendeter Motive feststellen.

So seien die Hellenen der Volkserzählungen etwa hinsichtlich ihrer Größe und ihrer Körperkraft den zeitgenössischen Bewohnern des Landes wesentlich überlegen gewesen, erscheinen in einigen Geschichten gar als andere Menschenart.[11] Nur aufgrund dieser physiognomischen Besonderheiten sei es jenem sagenumwobenen Volk der Vergangenheit möglich gewesen, die massiven Felsblöcke zu bewegen aus denen es seine Behausungen, deren Reste sich überall in der Landschaft verteilt fanden, erbaute.[12]

Der Einfluss der Ruinen

Aus diesen Erzählstoffen wird deutlich, welchen großen Eindruck die architektonischen Reste der Antike auf die bäuerliche Bevölkerung im Griechenland des 19. Jahrhunderts machte. Gleichzeitig galten diese Hinterlassenschaften nicht als Überbleibsel einer ruhmreichen eigenen Vergangenheit. Die Ruinen erschienen der Bevölkerung als zu gewaltig, als dass gewöhnliche Menschen diese errichtet haben konnten. Auch war die Erinnerungskultur an die Hellenen nicht auf griechischsprachige Bevölkerungsgruppen beschränkt, sondern auch bei Albanern und Vlachen lebendig.

Orakel von Delphi Hellenen
Tholos im Heiligtum der Athena Pronaia in Delphi (Photo: Michael Kleu, 2005)

Das Schicksal der Hellenen

Einig sind sich die meisten Erzählungen darin, dass das Geschlecht der Hellenen seit langer Zeit als ausgestorben gilt, doch existierten verschiedene Erklärungsmuster hinsichtlich des Schicksals dieses mythenhaften Volkes. Besonders aufschlussreich sind dabei zwei ähnliche Berichte, welche im 19. Jahrhundert in Ätolien aufgezeichnet wurden.

Die Hellenen und der Tod durch Mücken

„Krawara ist zunächst von den großen, überstarken Hellenen bewohnt worden; bald aber kamen schreckliche, mit eisernen Stechrüsseln bewaffnete Mücken geflogen, deren Stichen die Hellenen erlagen. Zuletzt sahen sich die Überlebenden genötigt, sich in großen Tonfässern lebendig einzugraben. Auf diese Weise wurde das große starke Menschengeschlecht, das erste, das sich in Krawara niedergelassen hatte, vertilgt.“[13]

Die Geschichte berichtet vom Ende der Hellenen in der Region um Nafpaktos. Bezeichnend ist die tradierte Todesursache jenes ersten Menschengeschlechts, welche mit dem Auftreten einer besonders furchteinflößenden Mückengattung in Verbindung gebracht wird. Bewusst spielt der Erzählstoff mit dem Gegensätzlichem, was durch die Gefahr ausgedrückt wird, die winzige Insekten für die hünenhaften Hellenen darstellen.

Hochmut kommt vor dem Fall

„Die Hellenen beschlossen einmal in ihrem Hochmut, den Himmel zu besteigen; damit sie nun an ihr Ziel gelangten, fingen sie an, eine hohe Burg zu bauen. Da zürnte Gott und sagte: „So seid ihr! Nun werdet ihr nicht einmal zusammenkommen können!“ Er verfluchte sie und sie starben jeder an Ort und Stelle. Vorher aber, da sie wussten, daß sie sterben mussten, grub jeder von ihnen sein eigenes Grab und legte hinein, was er im Jenseits brauchen konnte: sein Krügchen, sein Lämpchen, sein Tellerchen und was sonst. Als er damit fertig war, legte er sich ohne weiteres ins Grab hinein und wartete. Da kam eine Mücke und summte an seinem Ohr; der Tod folgte unmittelbar. Auf diese Weise kamen die Hellenen um. Heute entdecken wir auf den Hügeln ihre Gräber mit den Krügchen und Lämpchen und anderen Gerätschaften.

Die Hellenen waren stark wie die wilden Tiere, im Gegensatz zu den heutigen Menschen, die schwach und von kleiner Statur sind. Die Hellenen konnten ganze Berge in die Luft heben; man braucht nur auf die alten Burgen zu blicken, um zu sehen, mit welch riesigen Steinblöcken sie errichtet sind. Diese Steinblöcke wurden von den Hellenen mit den Händen gehoben und an ihre Stelle gesetzt.“[14]

Die Allmacht des christlichen Gottes

Anders als in der zunächst angeführten Erzählung, sind die Hellenen in der zweiten Sage selbst für ihren Untergang verantwortlich. Der von ihnen an den Tag gelegte Hochmut, welcher in der Absicht, den Himmel zu erreichen, damit die Grenzen der Sterblichkeit zu überschreiten und in die göttliche Sphäre einzudringen, kumulierte, habe den Zorn Gottes erregt.[15] Dieser habe daraufhin den Tod der Hellenen veranlasst. Neben der fast schon pädagogisch anmutenden Aussage über die Folgen eines als sündhaft gebrandmarkten Hochmutes bleibt den Zuhörern die unbedingte Gewissheit der Überlegenheit und Zeitlosigkeit des christlichen Gottes, an dessen Allmacht selbst die Hellenen scheitern mussten.

Erklärungen für archäologische Funde

Darüber hinaus liefert die Geschichte eine Erklärung zu den immer wieder zu Tage tretenden Funden historischer Gerätschaften. Diese werden als Grabbeigaben interpretiert, welche die Hellenen in Erwartung des eigenen Todes mit in das von ihnen, nicht nur metaphorisch, selbst gegrabene Grab gelegt haben. Damit werden die Funde einer anderen, durch eine graue Vergangenheit definierten, Zeitebene zugeordnet. Von besonderem Interesse ist, dass auch hier Mücken als Todesboten fungieren, deren Summen den betroffenen Hellenen die Gewissheit des eigenen Sterbens bringt und ihren Untergang besiegelt.

Griechenland als Tropenfiebergebiet

Bis in die 1970er Jahre hinein galten weite Teile Griechenlands als Tropenfiebergebiet.[16] Die Möglichkeit, an einer Form der Malaria oder anderer durch Mücken übertragener Infektionen zu erkranken war eine allgegenwärtige Gefahr, mit der jederzeit gerechnet werden musste. Insbesondere galt dies für die Bewohner des Epirus und der sumpfigen und mückenreichen Region zwischen Messolonghi und Nafpaktos.[17] Beide Erzählungen zeigen damit eindrucksvoll, wie die lokale Population die eigene Lebenswirklichkeit in legendenhafte Stoffe integrierte und auf die Akteure ihrer Sagen übertrug. Auch die imaginierten Hellenen litten demnach unter den Lebensbedingungen, anders als bei der zeitgenössischen Bevölkerung führte der Kontakt mit Mücken jedoch zum Aussterben des legendenhaften Menschengeschlechtes.

Die Umdeutung des Hellenenbegriffs im Unabhängigkeitskrieg

Ein Prozess der Umdeutung des Hellenenbegriffes in Bezug auf die lokale Bevölkerung und ihr historisches Erbe wurde durch den griechischen Unabhängigkeitskrieg in Gang gesetzt und in der Folge durch die politische Obrigkeit gefördert.[18] Durch seinen Tod in Messolonghi auf dem Boden des Landes, welches er über Jahre hinweg mythologisierte, wurde Byron selbst zur essenziellen Komponente eines Griechenlandmythos.[19] Die Diskussion über die Todesursache des britischen Dichters hält bis zum heutigen Tag an und lässt sich nicht mit Sicherheit zu einem Ende führen. In Betracht gezogen wird, dass Byron sich auf einer seiner Reisen mit der Malaria infizierte und einem Rückfall erlag.[20]

Fast schon als ironische Wendung erscheint, dass somit möglicherweise der Stich einer Anophelesmücke dem Philhellenen Byron, in Analogie zu den Sagen einer Bevölkerung, die sich wenig als Projektionsfläche westlicher Phantasmata eignete, den Tod eines Hellenen bescherte.

Hellenen
Der archaische Apollon-Tempel in Korinth (Photo: Michael Kleu)

Über den Autoren

Niklas Bend arbeitet als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Alte Geschichte an der Universität zu Köln. Zu seinen forschungsschwerpunkten zählen Christentums- und Religionsgeschichte, Ostafrika in der Antike und Kulturtransfer in der Antike.

Anmerkungen

Anmerkungen 1-5

[1] Vgl. Calic 2016, S. 257.

[2] Vgl. Ebd. Zu Byrons ambivalenten Griechenlandbild, vgl. Saglia 2009; Makdisi 1998, S. 125; 135.

[3] Vgl. Rodogno 2012, S. 66; Furneri 2009, S. 126f.; So beschreibt etwa der britische Zeitzeuge W. H. Humphreys die Aufständischen als zu einem bodenlosen Barbarismus neigend und berichtet schockiert von deren Umgang mit der muslimischen und jüdischen Bevölkerung, vgl. Humphreys 1967, S. 62-65. Die Dynamik des Philhellenismus, welcher zum Überbegriff der Geisteshaltung einer äußerst heterogenen Gruppe von Individuen mit Griechenlandbezug wurde, bestand darin, dass sich der griechische Unabhängigkeitskrieg in der Schnittmenge unterschiedlicher zeitgenössischer Diskurse verorten ließ.

So konnte der Konflikt zwischen christlichen Griechen und muslimischen Türken als Religionskrieg oder als Aufstand eines unterdrückten Volkes gegen eine despotische Obrigkeit aufgefasst werden. Darüber hinaus als vermeintliches Wiederaufleben eines antiken Idealzustandes, vgl. Heß/Agazzi/Decultot 2009, S. XI. Dazu auch das Diktum J. Sendtners 1822, S. 12: „Alle Parteien vereinigen sich in dem Interesse für die Griechen. Die Frommen werden von der Religion, die Gebildeten von den klassischen Erinnerungen, die Liberalen von der Hoffnung auf altgriechische Republiken als Vorläufer und Pflanzschule der künftigen allgemeinen Demokratisierung, Republikanisierung Europas […] bewegt.“

[4] Vgl. Majoros/Rill 2011, S. 316.

[5] Vgl. Asdrachas 2005, S. 8; Kakavas 2002, S. 29. Zur Nationalbezeichnung wird der Begriff Hellene erst im Zuge der Befreiungskriege, vgl. Kakridis, 1961, S. 320ff.

Anmerkungen 6-10

[6] Vgl. Kakridis 1967, S. 10f.; Schmidt 1871, S. 204.

[7] Vgl. etwa Kakridis, II, 1; 15-17; 42.

[8] Vgl. etwa ebd., 69; 76.

[9] Vgl. Schmidt 1871, S. 209. Eine betont religiöse Akzentuierung des Hellenenbegriffes mit der Gleichsetzung Hellene – Heide findet sich bereits in spätantiker Zeit und setzt sich ab dem vierten Jahrhundert – zunächst für Heiden aus dem griechischen Kulturkreis – bei christlichen Autoren durch, vgl. etwa Orig. c. Cels. 7, 10; Eus. vit. Const. 2, 44; Athan. hist. Arrian. 4, 10. Zur Verwendung in einem übernationalen Sinn, vgl. etwa Socr. h. e. 2, 38; Soz. h. e. 2, 34, 4. Nach dem anonymen Verfasser der spätantiken Ὁδοιπορία ἀπὸ Ἐδὲμ τοῦ Παραδείσου ἄχρι τῶν Ῥωμαίων besteht die Einwohnerschaft des im Norden Äthiopiens gelegenen Aksums aus Christen und Hellenen. Zur byzantinischen Zeit, vgl. Rickelt 2016, 39ff.

[10] Vgl. dazu die zakynthische Erzählung Kakridis, II, 30, in welcher die Stärke der Hellenen, in Analogie zum alttestamentlichen Shimshōnmotiv (Ri 16,17), mit deren Haarwuchs erklärt wird.

Anmerkungen 11-20

[11] Vgl. etwa Kakridis, II, 5; 6; 9; 15; 21. Das Motiv einer Gegenüberstellung von starken Menschen der Vergangenheit und schwachen Menschen der Gegenwart findet sich interessanterweise bereits bei Homer, vgl. Hom. Il. 5, 302ff; 12, 447ff.

[12] Vgl. etwa Kakridis, II, 7; 14; 20.

[13] Ebd., 51.

[14] Kakridis, II, 55.

[15] Vgl. Ein ebensolches Motiv findet sich in der Geschichte über Turmbau zu Babel in Gen 11, 1-9.

[16] Vgl. Gardikas 2018. Brewer 2010, S. 160.

[17] Vgl. Tsamis et al. 2015, S. 291.

[18] Vgl. Kakridis 1961, S. 320ff.

[19] Vgl. Saglia 2009, S. 206.

[20] Vgl. Tsamis et al. 2015, S.

Quellen- und Literaturverzeichnis

Quellen:

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Homer, Die Ilias, übers. v. Schadewaldt, Wolfgang, Düsseldorf 2004.

Humphreys, William Henry, First Journal of the Greek War of Independence. July 1821-February 1822, hrsg. v. Linner, Sture, Stockholm 1967.

Kakridis, Ioannes Theophilos, Die alten Hellenen im neugriechischen Volksglauben, München 1967.

Origenes, Contra Celsum, übers. v. Koetschau, Paul, München 1926.

Sendtner, Jacob, Bonaparte und Londonderry. Ein Gespräch im Reiche der Todten, München 1822.

Socrate de Constantinople, Histoire ecclésiastique, hrsg. v. Hansen, Günther, übers. v. Périchon, Pierre/Maraval, Pierre, Paris 2004.

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Literatur:

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Calic 2016 = Calic, Marie-Janine, Südosteuropa. Weltgeschichte einer Region, München 2016.

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Majoros/Rrill 2011 = Majoros, Ferenc/Rill, Bernd, Das Osmanische Reich. Die Geschichte einer Großmacht, Hamburg 2011.

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Ein Kommentar zu „Von Griechen, Hellenen und Mücken – Wie der griechische Volksglaube die Antike sah (Niklas Bend)

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  1. Ein sehr interessantes Thema. Mir sind bei der Lektüre der ersten Variante des Endes der Hellenen direkt die Stymphalischen Vögel eingefallen, welche eherne Federn statt Stacheln gegen Menschen einsetzten. Kann man in diesem Mythos eine Rezeption des Heraklesmythos sehen oder gibt es andere Vorlagen für die lokale Geschichte?

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