Griechische Mythologie im Weltraum: Chrysaor

Auch wenn die Science Fiction bekanntlich immer wieder gerne auf die Antike zurückgreift, stehen in den Erzählungen dieses Genres in der Regel eher die Römer im Vordergrund. Umso mehr hat es mich gefreut, dass James A. Sullivan in seinem 2016 veröffentlichten Roman Chrysaor die griechische Mythologie ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückt. ACHTUNG: Die folgende Untersuchung spricht Details der Romanhandlung an, deren Vorabkenntnis das Lesevergnügen schmälern könnte. Allgemeine Antikenrezeption Read more [...]

Fluch der Karibik – Odyssee der Freibeuter durch die Antike

Siegeszug der Piraten Ein filmischer Trip in die Karibik wird Kult Der Fluch der Karibik-Zyklus ist eines der erfolgreichsten Franchise der Filmgeschichte und gilt als Inbegriff des modernen Piraten-Films. Nachdem das Genre jahrzehntelang brachlag, wurde Teil eins im Jahr 2003 zum Überraschungs-Hit und legte damit den Grundstein für vier weitere kommerziell allesamt sehr erfolgreiche Sequels. Nicht zuletzt dank Johnny Depps humorvoller Interpretation der Hauptfigur Captain Jack Sparrow, genießen Read more [...]

Star Wars – Ein Sophokles-Remake?

Heute möchte ich einen von Jan Küveler verfassten Artikel besprechen, der am 16.12.2029 unter dem Titel "Sophokles' 'König Ödipus' -  'Star Wars' ist in Wirklichkeit 2.500 Jahre alt" auf Welt.de erschien. Das Fazit dieses Artikels lautet, dass es sich bei Star Wars um ein Remake handele. Betrachten wir im Folgenden die Vorgehensweise Küvelers, um zu zeigen, wie die Auseinandersetzung mit Antikenrezeption in der Phantastik nicht aussehen sollte. Star Wars ist ein Remake - Die Argumentation Read more [...]

Friedhelm Schneidewind: Mythologie und phantastische Literatur (Buchvorstellung)

Friedhelm Schneidewind ist auf vielfache Weise in der deutschen Phantastik-Szene aktiv. Heute werfen wir einen Blick auf sein 2008 erschienenes Buch "Mythologie und phantastische Literatur", dessen Ziel es ist, anhand ausgewählter Beispiele aufzuzeigen, wie Topoi (feststehende Bilder) und Motive aus der Mythologie in moderner Literatur und im Film aufgegriffen und dargestellt werden. Die Grundlagen: Phantastik und Mythos In seiner Einführung erläutert Schneidewind zunächst zentrale Begriffe, Read more [...]

Teiresias‘ Geschlechtswechsel und die Tücken der Wahrheit

  Da mein heutiger Text zum blinden Seher Teiresias, der einen Teil seines Lebens im Körper einer Frau verbracht hat, etwas länger geworden ist, unterteile ich ihn in drei Rubriken. Die zweite Rubrik ist für manche Leserinnen und Leser vielleicht etwas zu althistorisch. Wenn es Euch zu viel wird, überspringt sie einfach und geht zum Comic in Kapitel III über. I. Rezeption des Teiresias II. Die antiken Quellen zu Teiresias III. Das Comic "Tiresias" von Serge Le Tendre und Christian Read more [...]

Harry Potter and the Greek treasure trove – How and why Greek myths were incorporated into a modern magical epic

Introduction In ancient Greek the word μῦθος (mythos) simply means word, speech or story, but can also carry the connotations normally associated with the word “myth” today: namely fiction, legend or fable.[1] In recent years books and films alike have provided us with a cornucopia of fantastical tales of gods, heroes and mystical creatures. The genre of fantasy seems to be getting ever more popular, and looking to the future, it appears we still have a lot to look forward to from companies Read more [...]

Eine Mainade in Bon Temps – Maryann Forrester in ‚True Blood‘ (Staffel 2)

Wie wir bereits an anderer Stelle gesehen haben, greift das Horror-Genre besonders gerne auf Mumien und mesopotamische Dämonen zurück, womit wir uns in der Regel eher in der Altorientalistik oder in der Ägyptologie als in der Alten Geschichte befinden. Umso erfreulicher ist es, wenn Medien aus dem Bereich des Horrors dann doch gelegentlich Aspekte aufweisen, die eindeutig aus der Antike übernommen sind. Ein schöner Fall liegt diesbezüglich in der zweiten Staffel der HBO-Serie "True Blood" Read more [...]

Unter der Laterne steht Penelope (Kurzgeschichte)

Vorbemerkungen
Nachdem sich Talianna Schmidt hier als Erste mutig vorgewagt hat, um eine selbstgeschriebene phantastische Geschichte mit Antikenrezeption vorzustellen, lege ich heute mit einem Text aus eigener Feder nach. Ich werde da zunächst nicht viel zu sagen, aber vielleicht ergibt sich ja in den Kommentaren eine Gelegenheit, ein bisschen zur Interpretation beizutragen.

Vielen Dank an Steffi vom coffee-thoughts-blog und Stefanie F. für die freundlichen Anmerkungen 😉

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