„Schändliche Kindsmörderin“ oder „liebevolle Prinzessin“ – Die Rezeption der Medea in dem Anime „Fate/Stay Night“ (Christina Mittendorfer)

Das Fate-Multiversum

Als eines der wohl bekanntesten Franchises der Welt ist das Fate-Multiversum sicherlich ein Begriff für jeden Fan japanischer Medien. Gestartet im Jahre 2004 als Visual Novel Game mit dem Titel „Fate/Stay Night“, gewann es innerhalb kürzester Zeit eine begeisterte Anhängerschaft. Nach dessen Erscheinen folgte daher innerhalb weniger Jahre die gleichnamige Anime-Adaption.

In Folge zahlreicher weiterer Veröffentlichungen ist das Franchise zu einem derart komplexen Universum angewachsen, dass es auf Neueinsteiger wohl nicht selten höchst abschreckend wirkt. Es lohnt sich jedoch, sich nicht davon entmutigen zu lassen, denn besonders für Fans der Antike bieten sich hier einige neue interessante Aufarbeitungen bekannter Legenden und Helden.[1]

Die Welt von „Fate/Stay Night“

Die Handlung der ersten Anime-Adaption „Fate/Stay Night“ (2006) beginnt in der Stadt Fuyuki, die als Austragungsort des fünften Krieges um den heiligen Gral dient. Hier wird jedoch zunächst nur einer von drei möglichen Handlungssträngen dieses Krieges dargestellt. Zwei weitere werden in den später erschienenen Publikationen „Fate/Stay Night: Unlimited Blade Works“ (2014) und „Fate/Stay Night: Heaven’s Feel“ (2017) behandelt.

In allen Versionen folgt die Handlung jedoch dem Protagonisten Shirou Emiya (衛宮士郎), welcher durch die Verstrickung unglücklicher Zufälle zu einem von sieben Magiern wird, die am Kampf um den heiligen Gral teilnehmen. Dieser Gral soll in der Lage sein, seinem Besitzer jeden Wunsch zu erfüllen. Jedem dieser Magier, auch „Master“ genannt, steht ein „Servant“ zur Seite. Diese sind von den jeweiligen Magiern beschworene Verkörperungen der Seelen großer Held*innen der Menschheitsgeschichte.

Eine dieser Servants ist die „Prinzessin von Kolchis“, die mythische Figur Medea. Besonders in dem Handlungsstrang des Animes „Fate/Stay Night: Unlimited Blade Works“ spielt Medea als Endgegnerin der ersten Staffel eine entscheidende Rolle. Sie wird in dem Anime verkörpert in Form des Charakters Caster, ein Name, der stets genutzt wird, um ihre wahre Identität zu verbergen. Eine reine Vorsichtsmaßnahme, denn Servants sind Waffen, die eingesetzt werden, um Rivalen im Krieg um den Heiligen Gral zu besiegen, und die Offenbarung ihrer wahren Identität würde den Sieg über sie erleichtern. Die tatsächliche Identität eines Servants ist daher meist nur dem jeweiligen Master bekannt.

Medea in den antiken Quellen

Der Autor Kinoko Nasu (奈須きのこ) schloss mit seiner Aufarbeitung der Medea an eine langjährige Fortführung dieser Sage sowohl im popkulturellen als auch im wissenschaftlichen Bereich an. Die ersten vollständigen Ausführungen von Pindar und Euripedes stammen aus dem 5. Jh. v. Chr. Erhaltene Fragmente lassen jedoch vermuten, dass der Ursprung der Legende mindestens bis ins 8 Jh. v. Chr. zurückgeht und sich seitdem einer großen Beliebtheit erfreut, die auch bis zum heutigen Tag nicht abgebrochen ist.[2]

Medea in der Argonauten-Sage

Die mythische Figur der Medea tritt zunächst in der Argonautensage in Erscheinung. In der Sage wird der Grieche Jason von seinem Onkel Pelias, dem König von Iolkus, in die Ferne geschickt, um das goldene Vlies aus der Stadt Kolchis nach Griechenland zu bringen. Eine äußerst riskante Aufgabe, die Pelias seinem Neffen wohlwissend auferlegt in der Hoffnung, dieser möge nicht zurückkehren, da der König nach einem Orakelspruch fürchtet, Jason könnte ihm seine Machtstellung streitig machen.

Um diese Aufgabe zu bewältigen, erfragt Jason die Mithilfe großer griechischer Helden, zu denen auch Herakles zählt, der genau wie Medea in „Fate/Stay Night“ als Servant auftritt. Nach einer langen, ereignisvollen Fahrt erreicht Jason schließlich Kolchis und trifft dort auf König Aietes (lat. Aeetes) und seine Tochter, die Prinzessin Medea. Medea verliebt sich der Sage nach sofort in den Fremdling, wenn auch nicht ganz ohne göttliche Einmischung. Manche Versionen nennen hier die Göttin Aphrodite als treibende Kraft, andere Eros.

Nachdem Jason seine Bitte um das Goldene Vlies an König Aites richtet, nennt dieser ihm drei Aufgaben. Aites verspricht, im Glauben, die Anforderungen seien unmöglich zu bestehen, ihm das Goldene Vlies bei Erfolg zu überlassen. Medea jedoch, durch ihre Liebe zu Jason angetrieben, hintergeht ihren Vater und hilft Jason die Aufgaben zu bestehen. Als äußerst fähige Zauberin ist Medea während der Argonautensage und auch über diese hinaus die treibende Kraft hinter dem letztendlichen Erfolg Jasons.

Jason und Medea

Jason muss jedoch feststellen, dass König Aites sein Wort nicht hält und ihm das Vlies nicht friedlich übergibt. Erneut hilft Medea ihm dabei, dieses von ihrem Vater zu rauben. Um eine erfolgreiche Flucht zu gewährleisten, tötet sie zu diesem Zweck ihren Bruder Absyrtos. Sie zerstückelt ihn und wirft ihn ins Meer, um einen Vorsprung zu gewinnen, während ihr Vater die Körperteile seines Sohnes aus dem Wasser fischt. Jason, Medea und den Argonauten gelingt so die Flucht nach Iolkos. Kurz nach der dortigen Ankunft bringt Medea schließlich die Töchter des Pelias durch eine List dazu, den eigenen Vater zu ermorden.[3]

Nach diesem Vergehen flüchten Jason, Medea und ihre zwei Söhne nach Korinth. Hier kommt es letztlich zum Bruch zwischen den Liebenden, als Jason sich mit Kreusa, der Tochter König Kreons von Korinth, verheiratet. Medea, durch diesen Betrug verletzt, tötet Kreusa und auch Kreon durch verzauberte Hochzeitsgeschenke und erschlägt in den meisten Versionen zuletzt auch ihre eigenen Kinder. In einigen älteren Versionen hingegen kommt es nicht zum Kindsmord, dort ist der Tod der Kinder entweder die Rache der Korinther, nach dem Mord an ihren Herrschern, oder vereinzelt auch ein tragischer Unfall. Die wahrscheinlich am häufigsten zitierten Versionen der Sage, die sich mit diesem Lebensabschnitt Medeas im Detail beschäftigen, stammen von Seneca und dem schon zuvor erwähnten Euripides.[4]

Der Charakter „Caster“ in Staffel 1

An welche der verschiedenen Versionen die Handlungen in „Fate/Stay Night: Unlimited Blade Works“ anschließen, bleibt unklar. In den Episoden 6 bis 7 tritt Caster erstmals persönlich in Erscheinung, als sie Shirou entführt, um seinen Servant Saber zu stehlen und diesen im Krieg für sich einzusetzen. Als frühere Magiern nutzt sie ihr Wissen und ihr einzigartiges Noble Phantasm entgegen der Regeln, um selbst im Krieg um den Heiligen Gral als Master in Erscheinung zu treten. Ein Noble Phantasm kann als spezielle Fähigkeit oder Waffe beschrieben werden, die in Verbindung mit der Persönlichkeit eines Servants steht und durch diese gebildet wird. Casters Noble Phantasm ist der Dolch Rule Breaker, auch das Schwert der Verneinung und des Verrats genannt. Mit diesem kann sie die Bindung eines Masters zu seinem Servant trennen.

Es kommt schließlich zum Kampf, während dem Shirou erfährt, dass Caster kontinuierlich Magie von den Menschen der Stadt raubt, um ihre eigene Kraft zu stärken. Ihr großes Wissen um magische Praktiken zeigt sich erstmals während dieser Konfrontation.

Nach erfolgreicher Flucht versucht Shirou nun den Master von Caster ausfindig zu machen. Dies gelingt schließlich und wir erfahren, dass Shirous Lehrer Souichirou Kuzuki (葛木 宗一郎) als Casters Master fungiert. Souichirou lässt Caster bei ihren Handlungen jedoch meist freie Hand.

Im Staffelfinale kommt es schließlich erneut zu einem Aufeinandertreffen, welches damit endet, dass Caster ihr Noble Phantasm gegen Saber einsetzt und dadurch die Verbindung zwischen Shirou und Saber trennt.

„Caster“ in Staffel 2

In Staffel 2 wird nun zum ersten Mal die Vergangenheit Casters beleuchtet, jedoch nicht ihre Zeit in Kolchis oder die Ehe mit Jason, sondern lediglich der Beginn ihrer Teilnahme am Krieg um den Heiligen Gral. Caster wurde ursprünglich von Atrium Galliaster beschworen, der ihr jedoch bereits kurze Zeit nach der Beschwörung zum Opfer fiel. Eine zunächst unverständliche Handlung, wenn man bedenkt, dass Servants meist selbst einen Wunsch haben, aufgrund dessen sie um jeden Preis mit ihrem Master den Heiligen Gral erreichen wollen. Caster kann Atrium jedoch trotz dieser Tatsache nicht tolerieren, nachdem dieser ihr seine Werkstatt gezeigt hat. Hier opfert er eine große Anzahl an Menschen, unter diesen auch zahlreiche Kinder, um seine Magie zu stärken. Caster zerstört diese Werkstatt mit der Erklärung sie könne eine solche Verschwendung nicht gutheißen, da die hier erzeugte Magie nur äußerst schwach wäre.

Nachdem sie ihren eigenen Master getötet hat, begegnet sie Souichirou, der erneut einen Vertrag mit ihr schließt. Ab diesem Zeitpunkt setzt Souichirou sein Möglichstes daran, Caster dabei zu unterstützen ihr Ziel zu erreichen: die Rückkehr nach Kolchis. Nach diesem Rückblick geht die Konfrontation mit Caster nahtlos weiter, bis sie schließlich den Tod im Kampf findet, als sie sich zwischen ihren Master und den Angriff eines weiteren Servants wirft.

Die zwei Gesichter der Medea

Die Darstellung des Charakters der Medea weicht im Fate Universum unvermeidlicher Weise an vielen Stellen von den antiken Vorbildern ab. Beispielsweise bleibt festzuhalten, dass sie sich sowohl bei Euripides als auch bei Seneca stets ihres Verrates an Land, Vater und Bruder bewusst war und auch nie abgestritten hat, dass die von ihr begangenen Taten äußerst grausam waren. Ihre Liebe zu Jason hat sie zu diesen Taten getrieben, was seinen Verrat für sie zwar umso schwerwiegender macht, jedoch nicht bedeutet, dass sie selbst schuldlos bleibt. In der Anime-Adaption hingegen behauptet sie mehrmals, sie sei fälschlicherweise als Verräterin abgestempelt worden. Bedauerlicherweise wird jedoch nicht weiter darauf eingegangen, inwiefern dies unrechtmäßigerweise geschehen wäre.[5]

Im Allgemeinen bleibt ein Vergleich zu den antiken Vorbildern äußerst schwammig, da nicht klar wird an welche Version der Sage die Geschehnisse hier anschließen und welche Taten sie in diesem Universum tatsächlich begangen hat. Einen Hinweis gibt hier nur die Szene in der Caster ihren Master Atrium tötet, indem sie diesen in ein von ihr geschaffenes Labyrinth lockt, dessen Wände mit Zeichnungen ihres Lebens geschmückt sind. Wir sehen hier einmal Medea mit einem blutigen Messer in der Hand, Medea wie sie Jason das goldene Vlies übergibt und zuletzt zwei Gestalten, vermutlich Kreusa und König Kreon, die bis auf die Knochen verbrannt am Boden sitzen. Zumindest diese Taten dürfte sie also auch in dieser Darstellung begangen haben. Die Befreiung von Atriums kindlichen Menschenopfern lässt jedoch darauf schließen, dass sich die Erzählung hier eventuell an der Ausführung der Legende orientiert, in der Medea ihre Söhne verschont, wobei dies lediglich eine Vermutung bleibt.

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Photo: Christina Mittendorfer

Die Motivation der Medea

Man muss ebenfalls bedenken, dass auch die kindermordende Medea keineswegs grundlos gehandelt hat, sondern durchaus Treibkräfte wie die Rache an Jason ihre Taten motiviert haben. In keiner der überlieferten Darstellungen war sie eine wildgewordene Mörderin, die ihre Taten grundlos beging. Es wäre also durchaus möglich, dass sie solch ein großes Opfer lediglich in Bezug auf den geringen Gewinn nicht gutheißt, was dadurch bestärkt wird, dass sie an späteren Punkten der Geschichte selbst dazu übergeht, Magie aus den Seelen der Stadt zu ziehen, um ihre eigenen Zwecke zu erreichen.[6]

Medea als Hexe

Trotz dieser Unklarheiten ist der Charakter Caster grundsätzlich relativ häufig an frühere Darstellungen angelehnt. So reagiert sie während des Animes sehr feinhäutig auf das Wort Hexe, was durchaus als Anspielung auf die antiken Originale gesehen werden kann. Besonders Seneca stellt Medea als Zauberin da, die über allerlei magischen Kenntnisse verfügt, welche sie zum Ausführen von Tücken und Gräueltaten nutzt.

Dies ist auch einer der Gründe, aus dem sie fortwährend von den Korinthern verteufelt und letztlich, nach der Vermählung Jasons, von König Kreon verbannt wird. Dieser scheut die Taten, die sie mit diesem Wissen herbeiführen könnte. Ein solcher Groll, als Hexe betitelt zu werden, ist also durchaus glaubhaft. Auch Casters Wunsch, nach Kolchis zurückkehren zu können, reiht sich hier ein. Nach Jasons Verrat ist einer der größten Vorwürfe, die Medea ihm macht, dass sie, um ihm zu helfen ihr Vaterland verraten hat und nun, nach Kreons Verbannung, keinen Ort hätte, an den sie zurückkehren könnte.[7]

Ein mehrdimensionaler Bösewicht

Eine der größten Übereinstimmungen ist jedoch, dass Medea auch in der Anime-Adaption keineswegs als eindimensionaler Bösewicht dargestellt wird. In der mythischen Figur der Medea kann man sowohl das Gute als auch das Böse sehen. Ihre Liebe zu Jason ist so stark, dass sie sie zu absolut scheußlichen Taten anregt und letztlich ist es auch diese Liebe, die in ebenso großen Hass umschlägt. Ihre Taten sind jedoch wie bereits angesprochen niemals grundlos, obwohl es unbestreitbar bleibt, dass sie grausame Vergehen begeht.

Bereits in der Antike wurde diese Komplexität verstanden und in einer Art und Weise dargestellt, die das Publikum zwangsläufig zu der Frage bewegte, ob das Potenzial, Böses zu tun, in jeder Person schlummert, die liebt. In der Anime-Adaption wird diese Dualität einerseits durch die rücksichtslosen Taten, die sie begeht, um den heiligen Gral zu erhalten, dargestellt, gleichzeitig jedoch auch relativiert durch die Beziehung zu ihrem Master,  dessen Leben sie am Ende durch die Aufopferung ihres eigenen versucht zu retten, auch wenn das bedeutet, erneut ihren eigenen Wunsch aufgeben zu müssen.[8]

Unausgeschöpftes Potenzial

Obwohl Caster in dieser Adaption allgemein stimmig als Medea handelt, wurde ihr Potenzial hier nicht vollständig ausgeschöpft. Der Grund dafür ist, dass in „Fate/Stay Night“ zwar zahlreiche Sagen und Legenden der Antike aufgegriffen wurden, diese jedoch keinesfalls den Fokus der Geschichte bildeten. Es wird daher kaum Hintergrundwissen über die Servants geliefert, welches eine stärkere Bindung zum Schicksal dieser zulassen könnte. Gerade bei einem so komplexen Charakter wie Medea wäre dies jedoch sinnvoll gewesen und hätte ihr Handeln an vielen Stellen verständlicher und glaubhafter gemacht. Jedoch wächst das Fate-Universum auch heute noch an, daher bleibt zu hoffen, dass wir in Zukunft eventuell eine Erweiterung ihres und auch anderer Charaktere erhalten könnten.

Anmerkungen

[1]Das Visual Novel Game wurde veröffentlicht von dem Spieleentwickler TYPE-MOON.

[2] Iles Johnston, Sarah: Introduction, in: Claus, James J. und Iles Johnston, Sarah (Hgg.): Medea. Essays on Medea in Myth, Literature, Philosophy, and Art, New Jersey 1997, S. 2-4.

[3]Graf, Fritz: Medea, the Enchantress from Afar. Remarks on a Well-Known Myth, in: Claus, James J. und Iles Johnston, Sarah (Hgg.): Medea. Essays on Medea in Myth, Literature, Philosophy, and Art, New Jersey 1997, S. 23-30.; McCallum-Barry, Carmel: Medea Before and (a little) After Euripides, in: Stuttard, David (Hg.): Looking at Medea. Essays and a translation of Euripides‘ tragedy, London 2014, S. 23-25.

[4]Griffin, Jasper: Murder in the Family – Medea and Others, in: Stuttard, David (Hg.): Looking at Medea. Essays and a translation of Euripides‘ tragedy, London 2014, S. 15-16.

[5] Fate/Stay Night: Unlimited Blade Works, Episode 1 Staffel 2.

[6] Iles Johnston, Sarah: Introduction, in: Claus, James J. und Iles Johnston, Sarah (Hgg.): Medea. Essays on Medea in Myth, Literature, Philosophy, and Art, New Jersey 1997, S.8-9.

[7] Seneca, Medea, V. 251-300 u. 431-490. (W.Häuptli, Bruno (Hg.): Medea. Lateinisch/Deutsch, Ditzingen 2019, S 21-31.)

[8] Iles Johnston, Sarah: Introduction, in: Claus, James J. und Iles Johnston, Sarah (Hgg.): Medea. Essays on Medea in Myth, Literature, Philosophy, and Art, New Jersey 1997, S. 8-10.

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