Antikenrezeption in der Science Fiction (Buchvorstellung)

Da mein neuer Sammelband „Antikenrezeption in der Science Fiction“ jetzt seit fast einem Monat beim Oldib-Verlag erhältlich ist, wird es Zeit, mal ein wenig über den Inhalt und über die weiteren Pläne zu erzählen. Die Beiträge beschäftigen sich größtenteils mit Klassikern der Science Fiction, nämlich mit H.P. Lovecrafts „Berge des Wahnsinns“ (David Engels), Robert Anson Heinleins „Starship Troopers“ (Christian Weigel) und zwei Kurzgeschichten von Isaac Asimov (Michael Kleu). Mit Tad Williams‘ „Otherland“ wendet sich ein Artikel der moderneren Science Fiction zu (Simon Lentzsch), während ein anderer in Form von Hollywood-Filmen das Medium Film ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückt (Sebastian Huhnholz). Dem vorangestellt werden einige Überlegungen zur Antikenrezeption in der Science Fiction (Michael Kleu) und zum Verhältnis zwischen Antike und Science Fiction (Frank Weinreich). An antiken Thematiken werden in diesen Untersuchungen unter anderem „Ilias“ und „Odyssee“, Demetrios Poliorketes, Hannibal und Karthago, Palmyra, das Imperium Romanum, Sparta und die Spätantike behandelt. Somit liegt hier also eine recht bunte thematische Mischung vor, die vielerlei Interessen ansprechen dürfte.

Photo: Michael Kleu

Die Autoren sind zu einem guten Teil Althistoriker (Engels, Kleu, Lentzsch und Weigel), während ein Politikwissenschaftler (Huhnholz) und ein Philosoph (Weinreich) dem Sammelband eine interdisziplinärere Ausrichtung verleihen und dementsprechend bereichern. Dass alle Autoren männlichen Geschlechts sind, ist übrigens purer Zufall. Zum Kreis des Projekts zählen ebenso viele Frauen wie Männer, doch waren diese teilweise verhindert oder bevorzugten, sich am zweiten Band zu beteiligen, der 2020 die Antikenrezeption in der Fantasy behandeln wird. (Hier werden es – Stand heute – mehr Autorinnen als Autoren sein.) 2021 soll dann der dritte Teil zur Antikenrezeption im Horror-Genre folgen. Während der Science Fiction-Band rein deutschsprachig ist, werden die folgenden Bücher wesentlich internationaler ausfallen und Artikel von Kolleginnen und Kollegen aus aller Welt beinhalten. Wir haben noch sehr viele Ideen und hoffen, möglichst viele davon umsetzen zu können. Wenn auch Ihr noch Themenvorschläge haben solltet, meldet Euch gerne in den Kommentaren oder per E-Mail.

Photo: Michael Kleu

4 Kommentare zu „Antikenrezeption in der Science Fiction (Buchvorstellung)

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  1. Da das Buch jetzt im Shop der Autorenwelt erhältlich ist, werde ich es gleich bestellen – und dem ohnehin schon hohen Stapel der noch nicht gelesenen Bücher in meinem Regal ein weiteres hinzufügen. Übrigens, bei der Autorenwelt werden Autoren am Umsatz beteiligt.

    1. Zur Ansicht wahrscheinlich schon. Zum Verkauf ist schwierig. Ich müsste die Bücher selbst kaufen, um sie dann weiterzuverkaufen, was etwas umständlich ist. Aber man kann das Buch ja in jeder Buchhandlung bestellen 😉

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